Hygienekonzept

Cermak GmbH & Co. KG

Gesundheit hat oberste Priorität

Allgemein

In den Bussen der deutschen Omnibusunternehmen gelten die allgemeinen Hygieneempfehlungen, die das Robert-Koch-Institut (rki.de) für alle Lebensbereiche ausgegeben hat. Das betrifft auch das empfohlene Abstandhalten zu den Mitreisenden. Die deutschen Busunternehmen haben zusätzliche Maßnahmen getroffen, um eine Ausbreitung des Coronavirus weiter erfolgreich zu bekämpfen. Ausgeschlossen von der Nutzung touristischer Dienstleistungen sind Personen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu COVID-19-Fällen hatten, sowie Personen mit unspezifischen Allgemeinsymptomen und respiratorischen Symptomen jeder Schwere.

1. Ausstattung/Vorkehrungen im Bus

  • Intensivierung der Reinigungsleistungen. Nach jeder Reisegruppe. Besonders kritische Stellen werden mit Desinfektionsmittel gereinigt. Hierzu gehören: Kontaktstellen wie Haltegriffe und Knöpfe, Armlehnen, Kopfteile
  • Sofern das WC geöffnet ist, gibt es in der Toilette ausreichend Flüssigseife, Desinfektionsmittel und Einmalhandtücher.
  • Zusätzlich wird den Fahrgästen und dem Personal im Bus Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt.
  • Auf eine erhöhte Luftzirkulation in den Fahrzeugen ist zu achten. Luftzirkulation sorgt für eine Reduktion der Virenlast und damit für eine Senkung des Ansteckungsrisikos. Für einen regelmäßigen Luftaustausch im Fahrzeug werden vermehrt Pausen eingelegt.
  • Nach Feststellung eines Corona-Verdachtsfalls innerhalb einer Reisegruppe wird das Verkehrsmittel (in Absprache mit den zuständigen Gesundheitsbehörden) vollständig desinfiziert.

2. Schutz der Busfahrerin / des Busfahrers

  • Ausrüstung der Fahrer/Innen mit Schutzequipment (Masken, Handschuhe). Allerdings müssen die Fahrer/Innen das Schutzequipment nicht während der gesamten Fahrt tragen!
  • Der Bordservice sowie der Speisen-/Getränkeverkauf sind unter Einhaltung der entsprechenden Hygienevorschriften zulässig. Der Verkauf und Konsum von alkoholischen Getränken ist verboten. Beim Ausgeben von Getränken und Snacks im Bus bzw. in den Pausen muss sowohl die Reiseleitung als auch das Personal Einweghandschuhe und Mundschutz tragen. Es dürfen nur verpackte Snacks/Getränke angeboten und ausgegeben werden.

3. Schutz der Reisegäste

  • Reisegäste müssen zum Ein- und Aussteigen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Ausgenommen sind Kinder bis zum sechsten Geburtstag sowie Personen, die aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen davon befreit sind.
  • der Ein- und Ausstieg erfolgt nach einem strikten Muster:
    - Geplanter Ein- und Ausstieg vorn für das Erreichen der vorderen Sitzplätze bis zum Mitteleinstieg.
    - Geplanter Ein- und Ausstieg hinten für das Erreichen der hinteren Sitzplätze bis zum Heck des Busses.
  • Reisegäste müssen während der gesamten Fahrt eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, auch Personen eines Hausstandes.
  • In Außenbereichen ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend, wenn die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m nicht jederzeit zu gewährleistet ist.
  • In den Fahrzeugen sind ausreichend Masken vorrätig, die im Bedarfsfall an Kunden ohne eigenen Mund-Nasen-Schutz ausgegeben werden können.
  • Das Reisegepäck wird nur vom Fahrpersonal im Gepäckraum verstaut.
  • Zusammen mit Hotels/Gaststätten werden vor Reisebeginn zusätzlich Sitzkonzepte und weitere Hygienemaßnahmen besprochen.

4. Verhaltensvorschriften - Fahrgäste und BusfahrerInnen

  • Anweisung zur Einhaltung der Hygienevorschriften
    - Tragen eines Mundschutzes, sofern der Mindestabstand von 1,50 m nicht gewahrt werden kann
    - Einhaltung der Husten- & Niesetikette
    - Regelmäßige Desinfektion der Hände – bei jedem Einstieg in den Bus
    - Vermeidung von Berührungen mit anderen Fahrgästen/Busfahrer/In
  • Aufklärung der Fahrgäste über Verhaltensregeln und Hygienevorschriften
    - vor Reisebeginn bzw. bei der Buchung einer Reise wird der Gast über die Verhaltensregeln während der
      gesamten Reise aufgeklärt
    - im Bus erfolgt vor Abfahrt eine Durchsage des Busfahrers
    - mittels Aushängen wird im Bus zusätzlich auf die Verhaltensregeln hingewiesen

5. Fester Prozess im Umgang mit COVID-19-Verdachtsfällen

  • Isolierung des betroffenen Fahrgastes – jeglicher Kontakt zu anderen Fahrgästen und zum Fahrpersonal muss vermieden werden.
  • Kontaktaufnahme zum Busunternehmen und zur Bundespolizei, die die weiteren Schritte mit dem Busfahrer und Unternehmen abspricht

6. Destinationen

  • Reisen führen nur in die Regionen, Länder und Einrichtungen, die seitens der Behörden freigegeben sind.